In schöner Regelmäßigkeit flattern Domäneninhabern Briefe eines deutschen Adressendienstes ins Haus. Ein hochoffiziell aussehendes Formular bittet um Angabe einiger Daten und Unterschrift, und versucht den Eindruck zu erwecken, dass es sich um eine Routine-Angelegenheit im Auftrag der Registry handel. Tatsächlich aber handelt sich hier um eine Abzocke erster Klasse.
Aktuell kursieren diese Anschreiben an Inhaber von .at Domänen. Wobei das Ziel dieser Abzocke sich alle paar Monate mal ändert. Wer das Kleingedruckte nicht liest und den offiziell erscheinenden Schrieb unterschrieben zurücksendet, der schliesst einen Vertrag mit dem Adressdienst ab und erklärt sich zu einer Zahlung von 3000,- Euro bereit, für einen hervorgehobenen Eintrag in einem unbekannten und damit völlig nutzlosen Adressverzeichnis.
Die Registry für .at domänen, nic.at, warnt ausdrücklich vor diesem Abzockversuch. Ebenso auch die Fachpresse, wie z.b. der rennomierte Heise Verlag.
Nochmal zur Sicherheit:
Unsere Kunden bezahlen zusammen mit ihrer Servermiete sämtliche Kosten für ihre Domänennamen direkt an uns, Rechnungen von Dritten für den Betrieb Ihre Domänen gibt es keine. Wir kümmern uns seit zig Jahren um die Verwaltung und Betreuung Ihrer Domänennamen, kein Dritter handelt authoritativ für irgendwelche Domänen, die Sie über uns betreiben/betreiben lassen.
Administrative Aufgaben im Zusammenhang mit Domänen laufen immer automatisiert elektronisch über die entsprechenden Schnittstellen zwischen Provider und Registry ab. Niemals wird eine Registry Sie als Domäneninhaber wegen irgendwelchen administrativer Kleinigkeiten direkt per Post anschreiben. Seien sie also doppelt mißtrauisch, wenn Sie irgendwelche Schreiben wegen Ihres Internetauftritts bekommen und rufen Sie Ihren Kundeberater an, bevor Sie irgendwas unterschreiben.
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